Themenreihe: KI

Das Thema KI ist zwar längst im Mainstream angekommen, aber die rasante Entwicklung haben bislang nur die Wenigsten der Technik-Affinen unter uns umfangreich überblicken können.

Und so wie mein Vater in der DDR Mitte der 1980er meinte, der Computer ist DIE Entwicklung der Zukunft, so wurde mir 2012 klar, es wird sich auszahlen systematisch auf die kommende KI-Entwicklung zu setzen – auch wenn 2012 meine Grundlagen dafür noch ganz am Anfang standen.

Jetzt hat das Thema aber in meiner eigenen DNA und in der Öffentlichkeit soweit an Fahrt aufgenommen, dass sich mehr als nur Spaß und Freude an der technischen Materie damit verbinden lassen. - Also perfekte Voraussetzungen, um dies und mehr anhand folgender kleinen Themenreihe ein wenig näher zu beleuchten.

Viel Spaß
Mike Ziebeck

KI: Anwendungen

Wofür lässt sich schon heute KI gut anwenden?

Nicht erst jetzt mit dem Hype um künstliche Intelligenz treten solche Werkzeuge in unser Umfeld. 2 sehr populäre Beispiele hierfür waren bereits vor der Jahrtausendwende: Navis (Routenplaner) und Internet Suchmaschinen wie z.B. Google. Ein weiteres auch nicht ohne KI zu denkendes Gerät ist der Schachcomputer.

Der aktuelle Hype dreht sich aber um eine bestimmte Gruppe von KI-Werkzeugen, die auf dem Perceptron aus dem Jahre 1957 aufbauen und deren Anwendung natürlichem Vorbild entspricht. Heutige Anwendungen nutzen dabei allgemein Künstliche Neuronale Netze, die recht aufwändig zu berechnen sind und aus einer Vielzahl von Schichten aus einzelnen Perceptren bestehen.

Mit Hilfe von Deep Learning lassen sich dann Neuronale Netze mit besonders vielen Schichten zu Großen Sprachmodellen (LLM) trainieren, die z.B. Texte so verarbeiten, dass die Antworten den Eindruck erwecken, die Gesamtheit aller Trainingsdaten mit zu berücksichtigen. Und das allein aus dem Trainingsziel heraus, das am wahrscheinlichsten folgende Zeichen nach der Eingabe richtig vorher zu sagen.

Das Sprachmodell zum Beispiel, zu dem ich als erstes Kontakt hatte, wird online über https://chatgpt.com  zur Verfügung gestellt und ist für jeden frei zugänglich. Das Tool ist ein Chatbot mit dem man sich über Text Nachrichten so unterschiedlich austauschen kann, dass in meinem Umfeld die meisten Menschen mit regelmäßigem Computer Zugang darauf zurückgreifen. Beruflich wie auch privat.

Aber KI bedeutet aktuell mehr als nur Text. Sie kann je nach genutztem Werkzeug sehr überzeugend Bilder generieren, wie hier chatGPT.

AI made

Dabei gibt man in der Regel seine Wunschvorstellungen in eine Chat-KI wie chatGPT und bittet sie dann darum, eine detailreiche Szenenbeschreibung genannt: Prompt für den Bildgenerator zu erzeugen. Diesen Prompt nimmt der Generator dann wie hier als Zielvorgabe für die Bilder.

Bilder sind für sich genommen schon ziemlich gut und sparen viel Zeit, aber Musik klingt im wahrsten Sinne des Wortes wie der nächste logische Schritt. Und auch in dem Bereich hat sich viel getan. Die persönliche CD zum Geburtstag der lieben Angehörigen mit eigenem Text und in meinem Musikstil ist Dank https://suno.com mit minimalem Budget problemlos möglich. Bei der Inspiration und den konkreten Texten kann chatGPT ebenfalls helfen und motivieren. So endet die Schreibblockade ähnlich schnell wie sie kam.

Was ich noch nicht ausprobiert habe, sind KI-Videos.

KATANA - Cyberpunk AI Short Film

Aber auf Youtube gibt es bereits zum Teil ziemlich beeindruckende Kurzvideos wie der sicher erst ab 18 frei gegebene KATANA - Cyberpunk AI Short Film, dass ich vermutlich nicht umhin kommen werde, selbst damit zu experimentieren.

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Dies scheinen mir die allgemein verständlichsten Einstiege in den aktuellen KI-Trend zu sein. Aber als Software Entwickler stellt sich das fachlich ja noch einmal anders dar.

So nutze ich bereits seit Anfang an GitHub Copilot zur Unterstützung im Entwicklungsprozess und erkunde zusammen mit chatGPT und Claude neue Strategien, Technologien und organisatorische Strukturen. Ich nutze dabei nun auch ganz aktuell Software Agenten wie Codex CLI und Claude Code, die Aufgaben selbständig planen und Ziele erreichen können, indem sie Änderungen an Code und Dokumenten vornehmen und als Basis dabei Quellcode, Ergebnisse von Testläufen und Benutzer Feedback analysieren.

Sowohl bei der privaten Anwendung von Chatbots, als auch bei der professionellen Nutzung von Software Agenten, lässt sich bereits jetzt absehen, wie zukünftig Vertrauen und Sicherheit wesentliche Schlüsselfaktoren sein werden, und den Nutzen dieser Tools mit bestimmen.

Na? Interesse geweckt?

Das KI-Thema bleibt weiterhin spannend und ich freue mich schon jetzt auf die nächste dann wieder mehr technische Betrachtung dazu.